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    Kristall- & Ritualkerzen


    Über unsere Ritualkerzen

    Kerzen sind seit Jahrtausenden mehr als Lichtquellen. In Klöstern brannten sie zu festen Stunden, in Bauernhäusern zur Wintersonnenwende, in Hochzeitsbräuchen und an Wendepunkten des Jahres. Bevor es elektrisches Licht gab, war das Anzünden einer Kerze eine Handlung, die den Tag teilte – und genau diese Funktion hat sie behalten, auch wenn wir sie heute nicht mehr zum Sehen brauchen.

    Wie unsere Kerzen entstehen

    Jede Kerze wird von Hand gegossen. Wir arbeiten mit Sojawachs, nicht mit Paraffin – Sojawachs ist ein Pflanzenwachs, es brennt bei niedrigerer Temperatur und rußt weniger. Beduftet wird ausschließlich mit ätherischen Ölen; synthetische Duftöle kommen nicht hinein. Das ist der Grund, warum unsere Kerzen dezenter duften als vieles im Handel: Ätherische Öle sind teurer, empfindlicher und in ihrer Wirkung leiser als ihre synthetischen Gegenstücke.

    Dazu kommen getrocknete Blüten – Lavendel, Kornblume, Calendula, Kamille, Rosmarin, Wacholderbeeren – und ein Naturstein, der zur Komposition gehört. Beides wird sparsam und an der Oberfläche gesetzt, nicht ins Wachs gemischt.

    Jede Kerze fasst 30 cl und brennt etwa 45 Stunden.

    Das erste Anzünden entscheidet

    Sojawachs hat ein Gedächtnis. Beim ersten Brennen bildet sich ein Wachsspiegel, dem die Kerze danach folgt – wird sie zu früh gelöscht, brennt sie sich für immer einen Tunnel in die Mitte und die Ränder bleiben stehen.

    Deshalb: Beim ersten Mal so lange brennen lassen, bis die Wachsoberfläche bis zum Rand flüssig ist – das dauert je nach Raum ein bis zwei Stunden. Danach läuft sie gleichmäßig ab. Den Docht vor jedem Anzünden auf etwa fünf Millimeter kürzen; ein zu langer Docht rußt und flackert.

    Und noch etwas, das keine Reklamation ist: Sojawachs zieht mit der Zeit eine feine weiße Kristallschicht, die aussieht wie Raureif. Das nennt sich Frosting, es gehört zu Pflanzenwachsen dazu und hat auf Duft und Brennverhalten keinen Einfluss.

    Sicherheit

    Blüten und Steine an der Oberfläche sehen schön aus und verlangen dafür Aufmerksamkeit:

    • Getrocknete Blüten können Feuer fangen, wenn die Flamme sie erreicht. Entferne Blüten, die in die Nähe des Dochts geraten, bevor du anzündest.
    • Der Stein wird im flüssigen Wachs heiß. Nicht anfassen, solange die Kerze brennt oder das Wachs noch warm ist.
    • Brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt lassen, nicht in Zugluft stellen, Abstand zu Vorhängen und Papier halten.
    • Von Kindern und Haustieren fernhalten.
    • Auf eine hitzebeständige Unterlage stellen – das Glas wird warm.

    Wenn die Kerze abgebrannt ist, lässt sich der Stein aus dem Restwachs lösen und behalten. Das Glas kannst du ausspülen und weiterverwenden.

    Stein und Pflanze

    Zu jeder Kerze gehört eine Kombination aus einem Stein und einer Pflanze, die inhaltlich zusammengehören – nicht farblich abgestimmt, sondern aus dem gewählt, was überliefert ist. Was wir über die einzelnen Steine wissen, steht bei den Kristallen; über die Pflanzen und ihre Verwendung schreiben wir im Naturwissen.

    Wie bei allem, was wir führen, gilt: Wir erzählen, was Menschen über Jahrhunderte getan haben, und ordnen es als Überlieferung ein. Unsere Kerzen sind Produkte für Duft, Licht und Atmosphäre. Sie sind nicht zur Diagnose, Behandlung oder Vorbeugung von Krankheiten bestimmt und ersetzen keine ärztliche oder therapeutische Behandlung.

    Woher unsere Steine und Pflanzen stammen, steht unter Herkunft & Beschaffung. Passendes Räucherwerk und Edelsteinschmuck findest du in den eigenen Bereichen.