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Eine stehende Bergkristallspitze, klar bis milchig getrübt, mit gewachsenen Flächen und einer Spitze, die in einem Punkt zusammenläuft. Die Basis ist geschnitten und geschliffen, damit der Stein von allein steht; alles darüber ist so, wie er gewachsen ist. In größeren Stücken sind oft Schleier, Risse und eingeschlossene Bläschen zu sehen – das sind Spuren der Entstehung, keine Mängel.
Bergkristall ist reiner Quarz – Siliciumdioxid ohne färbende Beimengungen. Er wächst in Hohlräumen und Klüften, wenn kieselsäurehaltiges Wasser über sehr lange Zeit langsam abkühlt. Die sechsseitige Säule mit ihrer Spitze bildet sich dabei von allein; niemand hat sie geschnitten. Der Name kommt vom griechischen krystallos, Eis: Plinius der Ältere hielt Bergkristall für Wasser, das in großer Höhe so stark gefroren war, dass es nie wieder auftauen konnte. In den Alpen war das Aufspüren solcher Klüfte über Jahrhunderte ein eigener Beruf – die Strahler suchen bis heute danach, und Funde von mehreren hundert Kilogramm sind dort dokumentiert. Verarbeitet wurde Bergkristall zu Siegeln, Brennlinsen und den Deckeln mittelalterlicher Reliquiare, weil kein anderes durchsichtiges Material so beständig war.
Größen: bis 100 g, 100–200 g, 200–300 g und 500–600 g. Du erhältst eine Spitze aus der gewählten Klasse; Höhe, Klarheit und Einschlüsse unterscheiden sich von Stück zu Stück. Das Foto zeigt jeweils ein typisches Exemplar.
Pflege: Unter lauwarmem Wasser abspülen und trocken tupfen. Bergkristall ist hart, aber spröde – die Spitze kann beim Anstoßen abbrechen.
Angeboten von Elvara, Karl-Truchsess-Weg 10, 72534 Hayingen.